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Chronische Bronchitis – wieder Aufatmen und durchatmen..

Chronische Bronchitis – Ursachen und Behandlung

Die chronische Bronchitis ist eine Erkrankung des Respirationstraktes. Manche chronische Bronchitis geht aus einer akuten oder wiederholt rezidivierenden Bronchitis hervor, andere beginnen schleichend und verlaufen von Anfang an chronisch. Chemische und physikalische Dauerreize, vor allem Staub und Rauch, Infektionsherde an den Atemwegen und ein Lungenemphysem können Ursachen für die chronische Bronchitis sein. Die große Gefahr des chronischen Prozesses liegt in den sehr häufigen Komplikationen. Diese sind die Bronchopneumonie, Bronchiektasien, eine pulmonale Hypertonie und Cor pulmonale.

..Verengte Lunge und Atemnot

Während bei der akuten Bronchitis der starke Husten im Vordergrund steht, ist bei der chronischen Bronchitis die Atmung in Mitleidenschaft gezogen. Die Atemwege verengen sich und das geht bei Kleinkindern sehr schnell, weil bei ihnen das Bronchialsystem sehr empfindlich ist. Handelt es sich um Asthma, sind die Bronchien nicht nur zeitweise, sondern dauerhaft entzündet. Der Körper reagiert aggressiv auf Zigarettenrauch, Luftverschmutzung und Allergene. Entsprechende Faktoren sind unbedingt zu vermeiden.

Unheilbares Leiden

Während schon kleine Kinder an Asthma erkrankt sein können, beginnt die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung, kurz COPD genannt, in den meisten Fällen, erst ab dem vierzigsten Lebensjahr. In über 90 Prozent der Fälle führt Zigarettenrauch zu Schäden am Flimmerepithel der Bronchialschleimhaut. Es geht Lungengewebe zugrunde und die Hauptsymptome sind Husten, Auswurf und Atemnot. COPD ist zur Zeit noch nicht heilbar, aber es gibt inhalative Medikamente gegen die Atemnot und die Entzündung. Behandelt wird ebenso mit Atemphysiotherapie und Langzeit-Sauerstoff. Die wichtigste Maßnahme ist allerdings die Rauchentwöhnung.

Wenn das Ausatmen schwerfällt

Durch die chronische Bronchitis kann ein chronisches Lungenemphysem entstehen. Dabei kommt es zu einer reversiblen oder irreversiblen Erweiterung der terminalen Bronchiolen, der Alveolargängen und der Alveolen. Die Veränderungen an den Bronchien ermöglichen zwar die Einatmung, die Ausatmung ist dagegen jedoch stark erschwert. Da mit Gewalt ausgeatmet werden muss, kommt es zu einer Drucksteigerung in den Alveolen mit Überdehnung der Atmungsräume. Das führt nach einiger Zeit zum Strukturumbau in der Lunge. Nicht jeder Husten ist harmlos! Husten ist in der Regel ein simples Symptom, es kann aber durchaus eine Lungenfibrose dahinter stecken. Das ist eine seltene Lungenerkrankung, bei der sich das Bindegewebe unkontrolliert vermehrt und in Folge kommt es zur Vernarbung und zur Schrumpfung des Lungengewebes.

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