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Lungenemphysem

Das Lungenemphysem – Ursachen, Symptome und Behandlung

Das Tückische an einem Lungenemphysem ist, dass es häufig nicht rechtzeitig erkannt wird. Bei dieser Erkrankung handelt es sich um das Endstadium der unterschiedlichsten Funktionseinschränkungen im Lungengewebe. Dieses Gewebe ist aus etwa 300 Millionen kleinen Bläschen zusammengesetzt, welche für den Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid verantwortlich sind. Sobald die Lungenbläschen oder Alveolen ihre Arbeit nicht mehr vollumfänglich verrichten können, lautet die Diagnose Lungenemphysem. Der Oberbegriff für alle chronischen Leiden der Atemwege, wie chronische Bronchitis, Asthma, Emphysem und Lungenfibrose ist COPD.

Symptome

Beim Lungenemphysem kommt es zu irreversiblen Vergrößerungen der Alveolen. Dadurch verringert sich die innere Atmungsoberfläche und die Folge davon ist Luftnot. Diese zeigt sich im Anfangsstadium nur bei Belastung, im weiteren Verlauf auch in Ruhe. Die Atembreite verringert sich auffallend. Das heißt, dass die Differenz des Brustumfangs beim Ein- beziehungsweise Ausatmen kaum noch einen Unterschied zeigt.

Diagnose und Therapie

Erste Hinweise werden mit einem Lungenfunktionstest belegt. Der Patient atmet in ein Spirometer aus und der Arzt kann so das Lungenvolumen und die Menge der Luft bestimmen. Bei einer Schichtaufnahme der Lunge lässt sich die Erkrankung gut sehen. Die Alveolen zeigen nur noch wenige, bis keine Trennwände und die so entstandenen Emphysemblasen sind ein Zeichen für den Fortschritt des Leidens.

Je früher die Behandlung beginnt, desto besser sind Aussichten auf Linderung des Leidens. Die Schäden an der Lunge sind zwar unumkehrbar, können aber aufgehalten werden. An erster Stelle steht die Raucherentwöhnung. Weiter Maßnahmen sind Medikamente, welche die Bronchien erweitern und entzündungshemmend wirken.

Die unterschiedlichen Formen des Lungenemphysems

Fachärzte teilen die Erkrankung in unterschiedliche Formen ein. Da gibt es zunächst die äußerst seltene angeborene Erkrankung, welche durch eine Fehlanlage der Lungenbläschen hervorgerufen wird. Dabei werden die Lungenlappen massiv überbläht und können ein Lungenemphysem verursachen. Auch mit fortschreitendem Alter stellt sich das Nachlassen der Lungenfunktion ein. Das ist ganz normal und bedarf in der Regel keiner ärztlichen Behandlung. Nicht jeder Husten und auch die Atemlosigkeit nach einem Dauerlauf deuten auf eine Erkrankung der Lunge hin. Wer aber ständig unter trockenem Husten leidet oder eine übermäßige Absonderung von Schleim feststellt, sollte einen Arzt aufsuchen. Nur er ist in der Lage festzustellen, ob es sich bei den Symptomen um eine schwerwiegende Erkrankung der Lunge handelt.

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